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Sport & Freizeit

Die Bermuda sitzt - rauf aufs Bord Trendsport Wakebord

Langeweile beim Surfen macht erfi nderisch: Vom Warten auf Wellen genervt, ließen sich Surfer auf ihrem Brett spaßeshalber von einem Motorboot ziehen. Prompt war ein neuer Trendsport in den 80er Jahren ge bo ren: Wakeboard. Die Mischung aus Wasserski und Wellenreiten fasziniert seit dem immer mehr Jugendliche. h20-Reporter Cedrik Levin hat den Ritt auf dem Brett auf der Wasserski-Anlage Hamburg/ Harburg getestet und Interviews geführt.

 
 
h20: Herr Schattenfroh, seit wann betreiben Sie schon die beiden Wasserski-Anlagen?
P.S.: Die Wasserski-Anlage hier in Harburg existiert schon seit 2003 und die in Pinnebergerst seit 2007.
h20: Haben Sie denn auch schon Pläne für weitere Wasserski-Anlagen in der Umgebung?
P.S.: Ja. In Norderstedt ist ein Baggersee und dort wird wahrscheinlich nächstes Jahr eine neue Wasserski-Anlage gebaut, spätestens 2013.
h20: Wie alt sollte man sein bzw. was sind die Voraussetzungen, um fahren zu dürfen?”
P.S.: Man sollte mindestens sechs Jahre alt sein und gut schwimmen können, da man auch mal weiter hinten ins Wasser fällt und dann etwas länger schwimmen muss, um wieder ans Ufer zu kommen.
h20: Wie viele Leute besuchen Ihre Wasserski-Anlagen pro Jahr?
P.S.: Das sind ca. 100.000 Leute. Davon fahren ungefähr 20.000 Leute Wakeboard und Wasserski.Vor allen Dingen kommen sehr viele Besucher zu den Meisterschaften.
h20: Das führt mich zu meiner nächsten Frage: Gibt es denn Wakeboard-Meisterschaften?
P.S.: Wie gesagt, die gibt es: Dieses Jahr finden z.B. die Deutschen Meisterschaften bei uns in Hamburg statt. Außerdem gibt es noch die „Northwakeboard-Challenge“ und Ende August gibt es noch die „Telekom-Extreme-Playgrounds“. Also, falls ihr Lust habt, geht hin und guckt es euch an. (Weitere Infos: www.telekom-playgrounds.de/)
h20: Bieten Sie denn auch Ferienjobs für Jugendliche an? Wenn ja, wie alt sollte man sein?
P.S.: Wir bieten Ferienjobs an: Am Lift darf ab 16 arbeiten, aber es gibt auch Ausnahmen, da darf man schon ab 14 Jahren am Lift stehen. Und in der Gastronomie darf man, wie sonst auch, erst ab 18 arbeiten.
h20: Seit wann betreibst du diesen Sport? Und wie bist du dazu gekommen?
P.S.: Mittlerweile wakeboarde ich seit vier Jahren. Wir haben mit der Klasse einmal einen Ausfl ug gemacht und das Wakeboarden hat mich total begeistert.
h20: Was fi ndest du so toll an diesem Sport?
P.S.: Es macht einfach total viel Spaß, auf dem Wasser zu fahren und mal nicht zu schwimmen.
h20: Stimmt es, dass die Tiefe der Bermudasaussagt, wie gut man Wakeboarden kann?
P.S.: Ja, das stimmt: Wenn man Anfänger ist, sollte man die Hose lieber oben haben. Das ist so etwas wie ein Wakeboarder-Kodex.
h20: Willst du den Anfängern noch etwas sagen?
P.S.: Gebt nie auf, auch wenn ihr am Anfang oft ins Wasser fallt. Ich hab’s auch nicht gleich hinbekommen. Insider-Tipp: Wenn man Glück hat, trifft man in HH-Harburg den Star der Anlage: „Die Grüne Biene“. Er wurde sogarschon mal von einem Hubschrauber gezogen!
 

 
 
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