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Leute & Leben

Schüleraustausch 2016: Wo bekommen Fernweh-Begeisterte gute Informationen?

Für 2016 ist jetzt der beste Startzeitpunkt – 15 Messen informieren im Herbst bundesweit vor Ort.

 
 

Ob USA, Kanada, Neuseeland, China oder Australien –

internationale Erfahrungen sind bei jungen Menschen begehrt. Dies gilt für den Schüleraustausch und die Alternativen nach dem Abitur. Die Angebote sind vielfältig und unterscheiden sich bei Preis und Leistung erheblich. Daher ist es gut, viele Informationsquellen zu nutzen. Es gibt viele neutrale, fachliche Informationsmöglichkeiten.


Im Mittelpunkt der Vorbereitungen für den Schüleraustausch stehen die Frage: „Wohin soll es gehen?“. Die ganze Welt lockt: Schüler und Abiturienten können heute in rund 70 Länder reisen, einmalige Lebenserfahrungen sammeln und etwas für ihre Bildung tun. Oft beginnt die Suche mit der Frage, wann der Auslandsaufenthalt am besten in die Schullaufbahn passt. Hier sollte man frühzeitig mit der eigenen Schule sprechen, um die Rahmenbedingungen kennen zu lernen.


Die Festlegung der Sprache, die man lernen will, grenzt die möglichen Ziele ein. Neben den englischsprachigen Ländern lohnt auch ein Blick auf Südamerika, Asien und Osteuropa. Hier kann man ebenfalls neue kulturelle Erfahrungen machen, eine „ausgefallene“ Sprache lernen – und oft auch viel Geld sparen. Die Unterschiede bei den Kosten sind nämlich erheblich: In Osteuropa ist ein Auslandsjahr teilweise ab 5.000 Euro zu haben; die USA beginnen ab 9.000 Euro. Die anderen englischsprachigen Länder – Australien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland – liegen deutlich höher.
Mit dem Ziel des Auslandsaufenthaltes grenzt sich das Spektrum der Austausch-Organisationen schnell ein, da diese zumeist spezialisiert sind. Für die fachgerechte Betreuung ist wichtig, dass die Organisation seriös und leistungsfähig ist, die speziellen Rahmenbedingungen und das Schulsystem im jeweiligen Land gut kennt und zuverlässige Partner vor Ort hat.


Wer im Jahr 2016 ins Ausland will, sollte jetzt starten, da man jetzt noch die freie Auswahl findet. Aber: Wo bekommt man gute, verlässliche Informationen? Berichte ehemaliger Austauschschüler können erste Anhaltspunkte geben. In jedem Falle sollte man dann das persönliche Gespräch mit mehreren, seriösen Austausch-Organisationen suchen. Dafür gibt es die bundesweiten SchülerAustausch-Messen der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung. Die Messen umfassen Ausstellungen der Anbieter und neutraler Institutionen sowie Erfahrungsberichte und Vorträge von Fachleuten.

Die Stiftung informiert über die Austausch-Stipendien. Der Eintritt ist frei. Im Internet bietet die Stiftung auf dem SchülerAustausch-Portal kostenfrei entsprechende umfangreiche Informationen, die Termine der Messen, die Anbieter-Suchmaschine und die Stipendien-Datenbank:
www.schueleraustausch-portal.de.

Die nächsten Messen in Hamburg am 12.09.2015 und am 15.11.2015

mehr Infos unter:

www.schueleraustausch-portal.de/messen/


 


 
 

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